Ein anspruchsvoller Ansatz für Restaurantabtrennungen
Durchflutet von natürlichem Licht zeichnet sich das Restaurant Smørrebrød in Clermont-Ferrand durch Klarheit und Ruhe aus. Hohe Fenster lassen viel Tageslicht ins Innere strömen, während eine sanfte Palette aus Weißtönen, hellem Holz und skulpturalen Möbeln eine ruhige, fast galerieartige Atmosphäre schafft. In diesem Kontext werden Restaurantabtrennungen nicht als Barrieren eingesetzt, sondern als subtile architektonische Ebenen. Entworfen von Innenarchitektin Jennifer da Costa von Sognodite, ist der Raum so komponiert, dass er Bewegung und Wahrnehmung lenkt — und Gästen gleichzeitig ein Gefühl von Offenheit und Geborgenheit vermittelt.
Projektdetails
Projekt: Restaurantabtrennungen
Ort: Clermont-Ferrand, Frankreich
Kunde: Restaurant Smørrebrød
Innenarchitektur: Sognodite
Restaurantabtrennungen, die Raum und Atmosphäre prägen
Im Zentrum des Gastraums strukturieren hängende Abtrennungen den Raum auf zurückhaltende Weise. Statt abzuschließen, definieren sie Zonen — sie schaffen ruhigere Bereiche zum Verweilen, ohne den visuellen Fluss zu unterbrechen. Je nach Blickwinkel zeigen sich die Elemente in unterschiedlichen Ebenen. Aus der Distanz wirken sie leicht und beinahe transparent, aus der Nähe tritt ihre Geometrie deutlicher hervor und verleiht dem Raum Tiefe und Struktur. Diese Wandelbarkeit lässt den Raum gleichzeitig offen und intim erscheinen — ein Gleichgewicht, das in der modernen Gastronomiegestaltung entscheidend ist. Die Abtrennungen reagieren dabei kontinuierlich auf ihre Umgebung: auf das Licht, die Bewegung und die Menschen im Raum.
Restaurantabtrennungen als Teil der architektonischen Sprache
Anstatt als dekorative Elemente zu wirken, sind die Abtrennungen Teil des architektonischen Rhythmus des Raumes. Ihre vertikale Aufhängung greift die Höhe der Fenster auf, während die geometrische Struktur einen feinen Kontrast zur weichen, organischen Atmosphäre des Gastraums bildet. Die klare weiße Oberfläche fügt sich harmonisch in das Interieur ein, während die facettierten Flächen im Tagesverlauf ein subtiles Spiel aus Licht und Schatten erzeugen. So entsteht Tiefe ohne visuelle Schwere — die Abtrennungen sind präsent, ohne sich aufzudrängen. Auf diese Weise werden sie Teil der räumlichen Sprache des Restaurants.
Flexibilität für sich wandelnde Restaurantkonzepte
Gastronomische Räume sind selten statisch. Konzepte entwickeln sich weiter, Grundrisse verändern sich, und Räume werden kontinuierlich an neue Anforderungen angepasst. In diesem Kontext wird Flexibilität entscheidend. Die Restaurantabtrennungen sind so konzipiert, dass sie unterschiedlichste räumliche Situationen unterstützen — von kompakten Bereichen bis hin zu großzügigen, offenen Layouts. Durch ihren modularen Aufbau lassen sie sich erweitern, anpassen oder neu positionieren, während verschiedene Ausführungen und Aufhängungen eine Integration in unterschiedliche architektonische Gegebenheiten ermöglichen. Dadurch sind sie besonders interessant für Innenarchitekt:innen, die an Umbauten, Neugestaltungen oder multifunktionalen Gastronomiekonzepten arbeiten.
Nahtlose Verbindung von Design und Umsetzung
Trotz ihrer skulpturalen Wirkung sind die Abtrennungen äußerst praxisnah. Das leichte System ermöglicht eine unkomplizierte Montage, während der modulare Aufbau eine flexible Anpassung oder Erweiterung im Laufe der Zeit erlaubt. Statt einer festen Installation fungieren sie als bewegliche Ebene im Raum — und können sich mit dem Restaurantkonzept weiterentwickeln.
Ein nordisch inspiriertes Restauranterlebnis
Das Restaurant Smørrebrød bringt eine feinsinnige nordische Küche nach Clermont-Ferrand, bei der Einfachheit und Saisonalität im Mittelpunkt stehen. Die Speisekarte verbindet skandinavische Tradition mit modernen französischen Einflüssen und schafft Gerichte, die zugleich vertraut und überraschend wirken. Diese Haltung spiegelt sich auch im Interior wider. Wie die Küche setzt auch der Raum auf Klarheit, Komposition und Detail — wobei die Restaurantabtrennungen eine zentrale Rolle für das Gesamterlebnis spielen.
Gewohntes hinterfragen
Jennifer da Costa versteht Innenarchitektur als Zusammenspiel von Raum, Material und Wahrnehmung. Ihre Entwürfe hinterfragen Sehgewohnheiten und schaffen Räume, die zunächst überraschen und sich mit der Zeit erschließen. Inspiriert von Mode, Kunst und kulturellem Erbe entstehen Interieurs, die zugleich ausdrucksstark und selbstverständlich wirken. Im Smørrebrød führt dieser Ansatz zu einem Raum, in dem jedes Element — einschließlich der Restaurantabtrennungen — Teil eines stimmigen und immersiven Gesamterlebnisses ist.
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